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Bereich BOP (Berufsorientierte Projekte)


Erläuterung

Erläuterung des Unterrichtsbereichs BOP (Berufsorientierende Projekte) verfasst von der BOP-Koordinatorin

Mit der Einführung der "Integrierten Sekundarschule" besann man sich wieder auf eine Schwerpunktsetzung zum "Dualen lernen" und dies bereits ab der 7. Jahrgangsstufe. D.h. es solle eine sinnvolle Verknüpfung von schulischem Lernen und Lernen am Praxisort stattfinden. "Eine Aufgabe der Integrierten Sekundarschule ist es, Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten und Jugendliche so früh und so professionell  wie möglich anzuleiten, eigene Interessen zu entwickeln und sich mit der Berufswahl auseinander zu setzen." (vgl. Handreichung Duales Lernen ... Berlin,  S:7)

Die FOS hat sich dieses Thema zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht und hierzu eigene Ideen entwickelt. Es entstand das Fach BOP, welches eine Verbindung –fächerübergreifend - von Wahlpflichtfächern (z.B. aus Musik, Kunst, Naturwissenschaften usw.) und dem Bereich WAT (Wirtschaft, Arbeit, Technik, ehemals Arbeitslehre) herstellt. Dies erfordert eine genaue Abstimmung/Absprache aller betroffenen Kollegen/innen, damit diese Verbindung auch funktioniert. U.a. gehören auch verschiedene Arbeitstechniken für die Schüler/innen dazu, die sie dazu befähigen, auch in ihrer zukünftigen Lebenswelt klar zu kommen. Ein Projekt ist u.a. der Umgang mit der Nähmaschine, um auch selbst in der Lage zu sein, Kleidungsstücke zu reparieren, zu verändern oder auch neu zu erstellen. Schüler/innen, besonders auch die mit Migrationshintergrund, sollten durch besondere Förderung unterstützt werden. Damit Projekte, die in diesen Bereichen stattfinden, weiterhin stattfinden können, müssen wir  auch spontan unterstützt werden, damit Motivationen nicht verloren gehen oder auch Projekte gar nicht entstehen können. In diesem Fall springt die Berliner Bank ein, die mit Engagement nicht nur die finanzielle Unterstützung für eine Nähmaschine gibt, sondern z.B. innerhalb des Unterrichts ein Bewerbungstraining mit den Schüler/innen des 8. Jahrgangs in der Schule in Kürze (also noch in diesem Schuljahr)durchführen wird. Weiterhin erhalten wir Unterstützung von dem Ausbildungsbereich der Technischen Universität, in der Form, dass unsere BOP-Kurse die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe direkt vor Ort kennen lernen können. Weitere Ansprechpartner/innen sind u.a. die Deutsche Bahn, Deutsche Rentenversicherung Bund, Berliner Volksbank, IHK und auch die HWK, die alle sehr spontan und unbürokratisch berufsorientierende Aspekte mit in die Schule einbringen. Nicht zu vergessen sind unsere regelmäßigen BOP-Sitzungen, bei denen konkret über Fragen Kombination Fachunterricht und Berufsorientierung gesprochen wird. 

Im 7.und 8. Jahrgang werden am 8.Mai und teilweise auch am 9. Mai von den Schülern/innen Tagespraktika durchgeführt, die im Ergebnis durch Berichte und Fotos durch die Schüler/innen einen erheblichen Teil zur Berufsorientierung beitragen.

Barbara von Schwartzenberg-Rüttgerodt