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1.8.2010 : 12:34

Ausbildungs- und Studienplatzmesse 2010

"Ausbildungs- und Studienplatzmesse" an der Friedensburg-Oberschule in Charlottenburg - Wilmersdorf

(Gesamtschule mit gymnasialer Oberschule  Staatliche Europaschule (SESB) Deutsch - Spanisch)

Zum dritten Mal hatte am 25. März 2010 an der Friedensburg Oberschule (staatliche Europaschule deutsch-spanisch) eine Veranstaltung mit 30 Teilnehmern aus Betrieben, Unis, Hochschulen sowie privaten Schule mit den Schülern/innen der 9. bis 13. Klasse

unter dem Motto:

"Was kommt nach der Schule??"

gemeinsam Wege suchen und finden!

stattgefunden.

Als Gäste der Veranstaltung waren nicht nur die da, die Ausbildungsplätze vorstellten, sondern  auch solche, die für den 01. September 2010 noch Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen konnten oder wussten, wo Ausbildungsplätze zu erhalten sind. Ebenso wurde die Möglichkeit der Beratung  zum "Studium" ja aber was?" gegeben.

Die Schülern/innen hatten die Möglichkeit, erste Kontakte zur "Arbeitswelt" oder dem Studium herzustellen und entsprechende Gespräche an "Ständen" mit den dort stehenden Mitarbeitern zu führen.

Man kann sich natürlich die Frage stellen, warum eine Messe an der eigenen Schule, wo doch so viele Messen, gerade zur Berufswahl, außerhalb der Schule angeboten werden.

Eine Messe ist ein sehr komplexes, aber äußerst wirkungsvolles Marketinginstrument - vorausgesetzt man schöpft ihre Potenziale optimal aus. Denn kaum eine andere Kommunikationsplattform bietet so vielfältige Darstellungsmöglichkeiten und spricht so viele emotionale und sachliche Bedürfnisse an. Messen geben  die Möglichkeit, gezielt über Leistungen zu informieren, Zielgruppen zu emotionalisieren und Impulse zu setzen.

Ich entwickelte gerade für die Schüler der Friedensburg - Oberschule ein  individuell auf sie abgestimmtes Programm innerhalb der Messe, mit deren Hilfe sie ihren schulischen  oder beruflichen Werdegang systematisch messen und optimieren können.

Für die meisten Teilnehmer wurden individuelle Schülergespräche zeitlich vereinbart. Eine entsprechende Zeitliste der Schüler, die sich für "Ihren Messenstand" interessieren, fanden die Teilnehmer eine Namensliste als Tischvorlage vor.

Falls ein Messeteilnehmer lieber allgemein Gespräche (ohne feste Zeiteinteilung) führen wollte, war dies natürlich auch kein Problem. Außerdem erhielten die Schüler/innen nur die Möglichkeit 1 bis 3 Wünsche für Gespräche zu äußern, so dass ebenfalls bei allen Schülern die Möglichkeit bestand, auch außerhalb ihrer Wunschgespräche andere Messestände aufzusuchen.

Direkt am Schluss der Veranstaltung konnten bereits viele positive Rückmeldungen von den Teilnehmern wie auch Schülern verbucht werden. Eine genaue Auswertung muss noch vorgenommen werden.

Das Ziel war und ist es immer wieder

- eine optimale Ausrichtung des Messestandkonzeptes auf die Bedürfnisse der Schüler/innen der FOS (Standgliederung, Präsentation von Seitens der Teilnehmer und ein ausreichendes Informationsangebot);

- eine  Erlebniswirkung durch die Veranstaltung zu erwirken, die eine emotionale Verankerung für die Schüler/innen darstellt;

- eine Steigerung der Entscheidungsfähigkeit zu erhalten, die auf den zukünftigen Werdegang bezogen sein und durch den Besuch am Stand durch Gespräche und den gewonnenen Informationen unterstützt werden soll;

- Nachvollziehbarkeit  der Kontaktleistung (Anzahl Ihrer Standbesucher insgesamt) und der Kontaktstruktur (z.B.  haben die anvisierten Schüler/innen den angemeldeten Gesprächstermin am Messestand wahrgenommen?)

Untersuchungsinhalte für die Zukunft wären an dieser Stelle

- Informationsvermittlung
An welche Themen und Botschaften können sich die Schüler/innen nachhaltig erinnern? Wie beurteilen sie die Art der Präsentation von den Teilnehmern?

- Imagewirkung
Inwieweit spiegelt der Messeauftritt die Schule wider? Passt das Messekonzept zu dem Image der Schule? Welche Emotionen weckt der Messeauftritt bei den Schülern/innen?

- Impulssetzung für die zukünftigen Handlungen:
Wie positiv wirkt sich der Messeauftritt auf die Bereitschaft, etwas zu tun auf die Schüler/innen aus? Für welche Lösungen interessieren sich die Schüler/innen  am meisten?

- Rückblick und Verhältnis zum Aufwand
Lohnt sich der Messeauftritt? In welchem Verhältnis steht der Aufwand zu den erzielten Ergebnissen bei den Schülern/innen?

- Messepersonal:
Wie zufrieden waren die Schüler/innen mit der Beratung am Stand? Zeigte das Messepersonal genügend Initiative? Wie kompetent, freundlich und schülerorientiert wurde das  Messepersonal wahrgenommen?

- Messestandkonzept:
Wie beurteilen die Schüler/innen den Messeauftritt im Hinblick auf Übersichtlichkeit, Design, Interaktionsmöglichkeiten etc.? Was genau machten die Schüler/innen an dem jeweiligen Stand? In welchen Bereichen hielten sie sich auf, worüber informierten sie sich?

- Besucherstruktur:
Wie viele Schülerkontakte konnten festgestellt werden? Inwieweit ist es gelungen, Erstkontakte bzw. potenzielle Bewerbungen anzusprechen? Waren die anvisierten Schüler/innen  an dem jeweiligen Messestand?

Frau von Schwartzenberg-Rüttgerodt

Bewerbertraining an der Friedensburg Oberschule in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbank

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbank führte die Friedensburg Oberschule am 10. März 2010 ein erstes Bewerbertraining mit Schülern/innen des 9. Jahrgangs (KG 913 unter der Leitung von Frau v. Schwartzenberg-Rüttgerodt) durch.

Mit den Schülern im Gespräch waren die beiden Azubis der Berliner Volksbank Jessica Mikolajczak und Maximilian Reisner. Hier ist zu bemerken, dass Jessika Mikolajczak selbst eine ehemalige Schülerin der Friedensburg-Oberschule war und diese mit dem Abitur verlassen hat.

Im Vordergrund des ersten Gespräches stand die Frage: Was sollte den Schülern vermittelt werden, um z.B. eine Demotivierung zu verhindern? Es wurde versucht, im Gespräch nachzufragen, was  passt eigentlich zu mir? Oder warum werden wirklich geeignete Bewerber manchmal abgeblockt?  Daher ist es wichtig, keine Schema-F Vorbereitung in der Schule zu erfahren, sondern die Schüler/innen sollten die Gelegenheiten nutzen, die den Schülern von der Wirtschaft angeboten werden. Hier z.B. durch die Berliner Volksbank.

In weiteren, auf das erste Treffen aufbauenden Terminen soll durch intensives Training erarbeiten werden, wie anhand konkreter Gesprächssimulationen direkt anwendbare Antworten auf die Fragen:

  • Z.B. wie erfahre ich im Rahmen eines Einstellungsgespräches, ob ich wirklich geeignet für die ausgeschriebene Stelle bin?
  • Oder auch, wie erhalte ich durch mein eigenes Gesprächsverhalten Kriterien, die mir sagen,  bin ich der richtige Azubis? Ohne jedoch unter einem enormen Druck zu stehen?
  • Welche Systematik dient mir als roter Faden für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung  des Bewerbungsgespräches?

geübt werden können.

Das angestrebte Ziel sollte sein, dass die Teilnehmer erkennen, dass die Wirkung verschiedener Kommunikationsstile und die Wirkung ihres eigenen Kommunikationsverhaltens auf andere die Voraussetzung ist, evtl. einen Ausbildungsplatz zu erhalten.

Die Bilder geben einen kleinen Einblick über das erste Treffen im Rahmen der Berufsorientierung.

Betriebe gehen in die Schule!

Interne Ausbildungsplatzmesse an der Friedensburg - Oberschule (Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, staatliche Europaschule deutsch - spanisch) Goethestraße 8-9, 10623 Berlin (Charlottenburg - Wilmersdorf), am 25. März 2009.

 

Immer wieder hört man Schüler/-innen sagen: "Ich muss mich doch nicht anstrengen, ich bekomme ja sowieso keinen Ausbildungsplatz!".

Das war der Anlass für die Schullaufbahnberaterin Frau v. Schwartzenberg - Rüttgerodt, nun zum zweiten Mal direkt in der Schule eine Messe - für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 9 bis 12 - ganz besonderer Art zu planen. Es wurden Betriebe und Einrichtungen, die etwas mit Ausbildung und Studium zu tun haben, mit der Frage eingeladen, ob sie nicht auch der Meinung seien, dass den Schülern und Schülerinnen aufgezeigt werden sollte, dass sie nach wie vor gute Chancen haben, einen Ausbildungsplatz oder Studienplatz zu erhalten.

Insgesamt haben 20 Veranstalter zugesagt, am 25.03.2009 mit ihren Ständen in die Friedensburg - Oberschule zu kommen, um den Schülern/innen die Möglichkeit zu geben, sich vor Ort zu informieren und Kontakte mit Ausbildungsbetrieben herzustellen oder auch bereits erste Bewerbungsgespräche zu führen.

Damit die Schüler auch die Möglichkeit haben, in der relativ kurzen Zeit den richtigen Gesprächspartner zu finden, haben sie im Vorfeld eine Liste mit allen Veranstaltern erhalten, auf der bereits vermerkt wurde, welche Ausbildungsplätze  - schulisch oder auch betrieblich - angeboten werden und welcher Schulabschluss dafür Voraussetzung ist.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg für beide Seiten. Die Reaktionen der Teilnehmer war durchgängig positiv. Es haben viele sehr fruchtbare Gespräche zwischen den Schülern und den Teilnehmern stattgefunden. Es kam sogar ein Vertrag zustande und ein anderer ist in Arbeit!

 

Die beigefügten Bilder geben einen kleinen Einblick über den Verlauf der Veranstaltung!

1. Ausbildungsplatzmesse an der FOS

Die Friedensburg Oberschule in Charlottenburg setzt neue Akzente für Schüler, die einen Ausbildungsplatz suchen!

Um Ausbildungsplätze nicht nur für die „guten“ Schüler zu bekommen, veranstaltete die Friedensburg Oberschule (staatliche Europaschule/Deutsch-Spanisch, Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe) in Charlottenburg eine eigene kleine Ausbildungsplatzmesse am 23. April 2008.

Dabei setzt die Schullaufbahnberatung (Frau Barbara v. Schwartzenberg-Rüttgerodt) der Friedensburg Oberschule auf die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

Als Gäste der Veranstaltung, die Ausbildungsplätze noch für den 1.September 2008 zur Verfügung stellen, konnten wir gewinnen:

 

• AEG Signum - bietet Ausbildungsplätze für jeden Schulabschluss angefangen vom Hauptschulabschluss an

• DEBEKA - bietet Ausbildungsberufe ab einem guten MSA-Abschluss an

• DEUTSCHE BAHN - bietet Ausbildungsberufe vom einfachen Hauptschulabschluss an

• bbw (Berufsbildungswerk der Berliner Wirtschaft - hat Ausbildungsmöglichkeiten für Schüler/Innen über MDQM mit einfachem Hauptschulabschluss

• HANDWERKSKAMMER - arbeitet mit Betrieben, die Auszubildende suchen und vermittelt diese

• IHK, Industrie- und Handelskammer - arbeitet mit Ausbildungsbetrieben zusammen, die Auszubildende suchen

 

Nach kurzer Einführung der einzelnen Unternehmen hatten die rund 150 Schüler/Innen der 10. Klassen die Möglichkeit, sich am Stand eines der genannten Unternehmen auf unkonventionelle Art über Ausbildungsplätze zu informieren und erste Hemmungen zu überwinden, da sie sich ja in ihrem „heimischen Raum“ befanden.

Zu verzeichnen ist eine positive Resonanz von Seiten der Betriebe und der Schüler. Die ersten Kontakte wurden bereits an diesem Tag aufgenommen.

 

Schullaufbahnberatung

Frau v. Schwartzenberg-Rüttgerodt - 28.4.2008